Chronik

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Theatergruppe

Herlazhofen

Das Spiel auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“ hat in Herlazhofen eine lange Tradition.

In früheren Zeiten war es üblich, dass die Stücke jährlich abwechselnd zu Weihnachten von Kirchenchor und Musikkapelle vorgetragen wurden. Gespielt wurde damals in den Gaststätten zum „Adler“ und zur „Krone.“

1958 wurde Dr. Faustus im Kronensaal gegeben. Der 1. Platz kostete damals 2 DM, der 2. Platz 1,50 DM.

Im Verlauf der Jahrzehnte, in denen in Herlazhofen Theater gespielt wurde, kamen religiöse Stücke wie „Das Vater unser“, „Der schwarze Herrgott“ oder „Das Wiedersehen unter dem Kreuz“ zur Aufführung. Gespielt wurden des weiteren Dramen wie „Gaier Wally“, Ritterspiele „Rosa von Tannenberg“, Lustspiele und ein Kriminalstück „Der schwarze Koffer.“

Eine Zeitlang war es Brauch, nach einem „Trauerspiel“ noch einen lustigen Einakter „zum Aufmuntern“ anzuschließen.

1985 wurde auf Initiative von Pfarrer Nagel und Bäckermeister Motz die bis jetzt bestehende Theatergruppe gegründet. Mit dem Stück „Peter und Paul“ wurde 1985 auch der Pfarrstadel eingeweiht.

Die Theatergruppe wird derzeit geleitet von Franz Kehl und Margit Schwägele. Gespielt wird in der Regel alle zwei Jahre. Es gibt einen gewissen „Spielerstamm“, aber die Gruppe ist offen für spielfreudige Interessierte, die jederzeit herzlich willkommen sind.

Der langjährige Leiter der Gruppe Karl Motz verabschiedete sich 19xx mit dem Stück „Das Haus in Montevideo.“ Gespielt wurde auf zwei Bühnen und erstmals waren viele Kinder mit im Einsatz. Die Einbeziehung der Kinder wurde mit großem Erfolg in dem Stück „Hilfe die Herdmanns kommen“ fortgeführt.

Die Herlazhofer Theatergruppe greift nach längerer krankheitsbedingter Pause ihre langjährige Spieltradition wieder auf. Die Mitglieder der Theatergruppe hoffen, mit dem bekannten Boulevardstück „Charlys Tante“ an vergangene Erfolge wie  „Das Haus von Montevideo“,  „Das Schwäbische Paradies“, „Die Feuerzangenbowle“, „Hilfe die Herdmanns kommen“ usw. anknüpfen zu können.